Richtiges Verhalten vor Gericht als Mensch

Dieses Video Zeigt dir ganz genau wie du dich als Mensch vor Gericht verhalten solltest. Es gibt einige Fehler die man vor dem Schiedsgericht begehen kann. Ein sehr wichtiger Punkt ist das du immer Mensch bleibst und keinen Vertrag mit der Firma Gericht eingehst. Dieses Video ist sehr wertvoll, den es erklärt dir alles ganz genau.

5 thoughts on “Richtiges Verhalten vor Gericht als Mensch

  1. und wer hat das denn schon ausprobiert?
    der liebe mszoff hat davor ja anscheinend muffensausen bekommen.
    ich hab schon sehr, sehr viel zeit investiert und mich mit diesen und ähnlichen themen auseinandergesetzt. ist alles gut und richtig. was mich enttäuscht ist, dass überall theorien vorgestellt werden, deren folgen und wirkung jedoch nirgends dokumentiert ist. was nahe legt, dass all diejenigen -von denen dies versucht haben- die keine fehler gemacht haben, trotzdem verknackt wurden. ob das nun willkür war/ist oder nicht, spielt so lange keine rolle, bis diese willkür irgendwo und irgendwie zur rechenschaft gezogen werden kann. und das kann noch echt lange dauern, da sich zuvor so ziemlich alles ändern muss. also, ist es das wert, sich verknacken zu lassen, oder kann man freifüßig nicht doch mehr erreichen was den wandel angeht?

    1. Du hast vollkommen Recht. Zur Zeit sind wir die Vorreiter und müssen sehr Vorsichtig sein. Die ganze Geschichte muss man mit System angehen…ansonsten ist man schnell Game-Over. Aber ich denke nicht das es noch lange dauern wird…die Menschen wachen immer mehr und schneller auf.

  2. Bin gerade dabei mich zu informieren “Mensch” zu werden (auch wenn ich es schon bin) und mein Personen da sein abzulegen! Für information darüber wäre ich dankbar möchte es ja richtig machen.

  3. Hallo,

    wir (mein Bekannter als Betroffener des Klägers, ich als Prozessbegleiter und sein Rechtsanwalt) haben das gleiche bzw. eine teilähnliches Prozedere vor dem Amtsgericht (in erster Instanz) und vor einem bundesdeutschen Landgericht (kleine Strafkammer in zweiter Instanz) erfolgreich angewandt.

    Nun zum Verlauf/Sachverhalt:

    Erste Instanz Amtsgericht:

    Meinem Bekannten dichtete man an, er hätte an seinem Arbeitsplatz im Jahr 2011 ca. 100 Euro aus der Betriebskasse entnommen. Sein ehemaliger Arbeitgeber zeigt Ihn mit dem Vorwurf “Diebstahl” an und er bekam im März 2014 einen ungeprüften Strafbefehl über 60 Tagessätze zu je 25 Euro. Er legte Widerspruch gegen den Strafbefehl ein und es kam im November 2014 zur Hauptverhandlung beim Amtsgericht in erster Instanz. Damals hatte er noch keinen Anwalt und ist persönlich mit mir und ein paar Freunden zur Gerichtsverhandlung erschienen.
    Wir wollten genau dasselbe Spiel Mensch-Person dort durchsetzen und hatten am Anfang das Problem, dass meinem Bekannten vom Justizpersonal den Weg in den Zuschauerraum des Saals versperrt wurde, sodass er sich nur in Richtung Anklagebank bewegen konnte.
    Aber er hat die Spielregeln strikt eingehalten und hat sich zum Glück nicht hingesetzt. Als die Richterin reinkam und alle DAMEN und HERREN dazu aufrufte sich hinzusetzen, blieb mein Bekannter als Betroffener direkt vor der Anklagebank stehen und stellte sich der Richterin als Betroffener und freier Mensch vor, welcher die Treuhandschaft, Vertretung und Verantwortung des geladenen Angeklagten (juristische Person mit der Anrede HERRN …) vorerst nicht übernehmen kann.
    Er übergab die durchgestrichene Kopie der Geburtsurkunde der Richterin und stellte sich wieder auf seinen Platz. Als der Richterin dies wenig beeindruckte wollte Sie das Verfahren hinterrücks eröffnen und mein Bekannter wurde mehrmals aufgefordert sich zu setzen. Er gab nicht nach und stellte der vermeintlichen Richterin 18 Fragen bezüglich zur Legitimation, Statthaftigkeit des Gerichts, Grundgesetzbarkeit, Anwendung von Menschen- und Völkerrecht, Staatsgerichtsbarkeit, Haftbarkeit. Er wiederholte alle Fragen 3mal und wertete das Ignorieren seitens der Richterin stets als ein Nein. Die vermeintliche Richterin unterbrach daraufhin nach der 3.Frage die Verhandlung und zog sich mit ihren Kollegen zurück. Das vorläufige Resultat: Die Verhandlung wurde für den besagten Tag abgebrochen und 3 Wochen später flatterte das Versäumnisurteil ins Haus, wodurch der Strafbefehl wieder gültig war.
    Fazit: Vor dem Amtsgericht wurde die Mensch-Person-Nummer ignoriert. Die Richterin hat einfach in Abwesenheit den Strafbefehl wieder für gültig entschieden. Mein Bekannter legte daraufhin Berufung ein.

    Zwischen der ersten und zweiten Instanz:

    Zwischen der ersten und zweiten Instanz erfolgten bündelweise Beschwerden, Beweisanträge, Strafanzeigen und Verfassungsbeschwerden gegen Richter, Justizbeschäftigte, Fake-Zeugen von Kripo, Staatsanwälte und Beisitzer, um den ganzen Prozess um 3 Jahre in die Länge zu ziehen.

    Zweite Instanz Landgericht, kl. Strafkammer:

    Im März 2017 war es denn so weit und es kam zur Berufungsverhandlung vorm Landgericht. Dieses Mal hatten wir zudem einen guten Anwalt als Verteidiger hinzugezogen. Ein guter Anwalt sollte nach Möglichkeit neben Strafsachen immer auf Menschenrechte/Ausländerrecht/Personenstandsrecht spezialisiert sein und am besten auch für die Vertretung vor dem EuGH oder dem BGH lizensiert sein und er sollte, um Befangenheit auszuschließen, nicht aus dem gleichen Landgerichtsbezirk stammen.

    Am Verhandlungstag wurde mein Bekannter als Betroffener der angeklagten Person dieses Mal nach langen und zähen „Reichsbürger-Kontrollen“ in den Zuschauerraum des Saals gelassen. Er konnte seine Geburtsurkunde auf die Anklagebank ablegen und es verlief dieses Mal im Gegensatz zum Amtsgericht alles nach Plan. Er musste dieses Mal erst gar nicht mehr seine Fragen stellen. Es reichte dieses Mal völlig aus, sich korrekt der Richterin vorzustellen und auf die Geburtsurkunde zu verweisen. Die Verhandlung wurde nicht eröffnet und bereits nach 3 Minuten abgebrochen.

    Auch nach der Verhandlung hat sich das Landgericht völlig korrekt verhalten. Im Gegensatz zum Amtsgericht hat das Landgericht auch kein Versäumnis- oder Abwesenheitsurteil gesprochen. 4 Wochen nach der geplatzten Verhandlung kam vom LG der Beschluss und eine Verfügung, dass die Berührung des Verfahrens für 36 Monate ausgesetzt werde. Außerdem stand im Beschluss nun, dass die Hauptverhandlung wegen mangelnder Gerichtszuständigkeit von Amtes wegen auf unbestimmte Zeit ausgesetzt wird. Auch die Staatsanwaltschaft kann daran nichts rütteln. Weder Amtsgericht noch Landgericht oder Oberlandesgericht fühlen sich nunmehr zuständig gegen einen Menschen zu verhandeln.

    Und nun das gute Ende: Die Staatsanwaltschaft hat endlich Einsicht gezeigt und ihre Anträge zurückgezogen. Weitere Verhandlungen wird es nicht mehr geben. Die bisherigen Anwalts- und Gerichtskosten trägt die Staatskasse.

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